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Bilder für Google optimieren – so geht Bilder SEO

Google Ranking mit optimierten Bildern pushen

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Dies ist ein Foto von einer Frau, die sich im Autospiegel fotografiert.

Beitragsinhalt

Wenn ich Websites analysiere, fällt mir oft auf, dass Bilder SEO völlig außer acht gelassen wird. Dabei sind optimierte Bilder ein wichtiger Faktor in der Suchmaschinenoptimierung, besonders bei visuellen Websites.

Zum einen optimierst du natürlich zu allererst für deine User*innen, weshalb ansprechende Bilder essentiell sind.

Hinter dem sichtbaren Teil eines Bildes verbergen sich aber etliche Informationen, die du vor und nach dem Upload für Google optimieren solltest – darum soll’s hier heute gehen.

Wozu soll ich meine Bilder für Suchmaschinen optimieren?

  • Ladezeit der Website verringern

Bedenke, dass auch über mobiles Internet oder aus ländlichen Regionen auf Websites zugegriffen wird – und nicht überall High-Speed-Internet zur Verfügung steht.

Muss die Website bei Aufruf immer erst viele Megabytes an Bilddaten laden, werden Inhalte möglicherweise verzögert angezeigt. Wenn nichts zu sehen ist, kann das schnell dazu führen, dass User*innen wieder abspringen.

  • In der Google Bildersuche gefunden werden

Optimierst du die Bilder deiner Website, erhöhst du deine Chancen, in der Google Bildersuche gefunden zu werden. Erreicht ein Bild eine sehr hohe Relevanz, schaffst du es damit vielleicht sogar in die normale Google Suche.

  • Beitrag zur Barrierefreiheit im Netz

Laut WHO gibt es in Deutschland schätzungsweise 1,2 Millionen sehbehinderte und blinde Menschen.

Auch diese Menschen bewegen sich online und nutzen dafür Tools wie Screenreader. Mit optimierten Bildern trägst du dazu bei, dass deine Inhalte auch bei ihnen ankommen. 

Fabian und Benjamin sprechen im Content Performance Podcast mit Lars Stetten von Rundum Sichtbar.

4 Schritte: Was muss ich vor dem Upload von Bildern beachten?

Bevor du deine Bilder auf den Server lädst und in deine Website einbindest, bereite deine Bilder vor. Das erspart dir im Nachhinein viel Arbeit.

Tipp: Speichere dir diesen Blogpost und gehe die Hinweise vor jedem Bildupload durch. Nach einer Weile hast du die Schritte verinnerlicht.

 

1. Dateiformat

Welches Format eignet sich am besten für welche Datei?

  • PNG-Format: Grafiken, Screenshots und schwarz-weiß-Bilder
  • JPG: Fotos
  • SVG: Logos und Icons
  • GIF: Bewegte Bilder

2. Bildgröße

Die Abmessungen von Bildern zu definieren ist immer ein Kompromiss aus Qualität und Dateigröße. Versuche die Bildmaße nur so groß zu erstellen, wie es für deine Website nötig ist. Das spart nachträgliches runterrechnen. 

Mindestens 300px sollte jedoch die kleinste Kantenlänge betragen, damit ein Bild in den Google-Index aufgenommen wird. Thumbnails schaffen es nicht in die Bildersuche.

3. Dateigröße

Verringe die Größe deiner Bilder idealerweise auf unter 150 KB. Wenn das die Bildqualität zu sehr verringert, mach eine Ausnahme. Das kann zum Beispiel der Fall bei Hero-Headern oder Foto-Porfolios sein.

Verlustfrei komprimierst du Bilder mit dem Online-Tool Tiny-PNG.  

4. Dateiname

Wenn es Sinn macht, verwende die Keywords der Seite, auf der du die Bilder einbaust. Damit erzeugst du einen sprechenden Bildnamen und bettest das Bild in den Kontext der Seite ein. Verpacke aber nicht unnötig viele Keywords im Dateinnamen.

Benutze Bindestriche statt Unterstriche. Der Grund: Beim Lesen des Dateinamen durch den Google-Bot werden Wörter, die mit Unterstrichen getrennt sind, zusammengezogen.

Beispiel: beruehmte-businessfrauen-google-bildersuche.png

Nach dem Upload: Meta-Informationen von Bildern ergänzen

Nach den vier Schritten oben, ist das Bild bereit, hochgeladen zu werden. Im Anschluss können die Meta-Informationen bearbeitet werden, die das Bild zusätzlich beschreiben.

Alt-Tag

Der Alt-Tag beschreibt ein Bild mit einem alternativen Text. Er wird nur als Lesehilfe für Screenreader sichtbar oder wenn dein Bild nicht im Browser geladen wird. In diesem Blogpost erkläre ich ausführlich, wie du den Alt-Tag von Bildern richtig nutzt

Beispiel: „Dies ist ein Screenshot von einer Bildersuche nach berühmten Business Frauen.“

Title-Tag

Den Title-Tag eines Bildes siehst du, wenn du mit der Maus über das Bild fährst. Hier kannst du in einem Satz erklären, was auf dem Bild zu sehen ist.

Beschriftung

In der Beschriftung des Bildes legst du die Bildunterschrift fest. Hier können Copyright-Hinweise oder weitere Bildinformation untergebracht werden. Da Google den direkt umliegenden Text von Bildern miteinbezieht, ist hier Platz für Secondary Keywords.

Screenshot einer Google Bildersuche nach "Berühmte Business Frauen"
Die Suche nach "berühmte business frauen" veranschaulicht, wie die Bilderssuche von Google dargestellt wird

Welche Rankingfaktoren werden durch Bilder SEO positiv beeinflusst?

  • Ladezeit

Mit kleinen Dateigrößen von Bildern trägst du dazu bei, dass die Inhalte deiner Website schnell geladen werden.

  • Absprungrate

Müssen User nicht ewig darauf warten, bis deine Website-Inhalte geladen werden, kann das die Absprungrate reduzieren.

  • Accessibility

Durch die richtige Benennung der Bilddatei und den Meta-Informationen sind Bilder auch für Blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich.

  • Verweildauer

Bilder tragen dazu bei, dass Websiten weniger langweilig aussehen. Über die Bildbeschriftung vermittelst du außerdem zusätzliche Informationen. Das kann dazu beitragen, dass die Nutzer*innen länger auf deiner Website bleiben. Besonders bei Produkten und Dienstleistungen, die visuell funktionieren.

  • Sichtbarkeit

Durch optimierte Bilder erhöhst du deine Sichtbarkeit in der Google Bildersuche und sprichst Menschen an, die direkt über die Bildersuche nach Informationen suchen. 

  • Traffic

Mehr Sichtbarkeit führt zu mehr Traffic auf deiner Website. Ein positives Signal an Google.

  • Trust

Sinnvoll eingesetzte und optimierte Bilder können das Vertrauen in die Website stärken.

  • Conversion Rate

Letztendlich führen mehr Sichtbarkeit, Traffic und Trust auf deine Seite zu mehr potentiellen Interessenten, die zu deinen Kunden werden können. 

Pro-Tipp: Bilder-Sitemap in Google Search Console einreichen

Mit einer XML-Sitemap werden alle Unterseiten deiner Website aufgelistet und somit ganz leicht für Google auslesbar. Mit Bildern verhält es sich genauso. Ob die Bilder in der normalen Sitemap integriert werden oder in einer separaten Sitemap auftauchen, ist egal. Hast du eine sehr bildlastige Website, kann eine Bilder-Sitemap deinem Ranking zusätzlich helfen.

Mit diesem Online-Tool kannst du deine Bilder-Sitemap erstellen.

Fazit: Vorteile von Bilder SEO sind offensichtlich

Bilder vor dem Upload vorzubereiten und die Meta-Informationen hinzuzufügen, ist gar nicht so schwer. Dafür hat es enorme Vorteile für die Qualität deiner Website.

Verinnerliche diese Grundlagen bei jedem Bildupload und du sparst dir im Nachhinein viel Zeit.

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